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In der Atembehandlung (60 Min) entwickelt sich ein Dialog zwischen dem Atem und den Händen der Therapeutin, ein "Atemgespräch". Die im Liegen am bekleideten Körper ausgeführten leichten Bewegungen, Dehnungen und Handspürungen sprechen die Durchlässigkeit des Atems an und lassen ihn von Kopf bis Fuß erfahrbar werden. Durch die Sammlungsfähigkeit des Klienten entsteht eine tiefere Empfindung des Atems, die Wohlbefinden schenkt, Blockierungen löst und Freiräume seelischer und körperlicher Art schafft.

In der Atem-Gruppenstunde (90 Minuten. wöchentlich oder 8 Stunden an Wochenenden) erfährt der Klient im Sitzen, Stehen, Gehen und Liegen die Kraft des Atems mittels Bewegungen, Dehnungen, Druckpunkten und Schwüngen.

Auch die Arbeit mit der Stimme über das Singen und Tönen von Lauten, Vokalen und Konsonanten gibt dem Atem Erlebniskraft. Allmählich entwickelt sich daraus die "Bewegung aus dem Atem" - das freie, an den therapeutischen Prozess angeschlossene Bewegen, Äußern, Sichtbarmachen eigener Inhalte.

Im Gespräch, das sich an gesprächs- und verhaltenstherapeutischen Konzepten orientiert, können Themen, Haltungen und Probleme bewußtgemacht und angemessen der Lebenssituation bearbeitet werden.

Dabei können Atem- und Gesprächsarbeit eine Einheit bilden oder auch unabhängig voneinander in einzelnen Sitzungen erfolgen.